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Neue Studie „International Survey Software Testing“ der IT-Analysten von PAC: Software-Testen ist bei vielen Unternehmen schlecht organisiert

Köln/München, 9. April 2008

Die Bedeutung des Software-Testens für ein erfolgreiches und wirtschaftliches Business stellt die große Mehrheit der europäischen Unternehmen nicht in Frage. Die meisten Organisationen verfügen jedoch zugleich über eine nur geringe Transparenz bei den dafür eingesetzten Ressourcen. Dies zeigt die neue Studie „ International Survey Software Testing“ der IT-Analysten von Pierre Audoin Consultants (PAC). So gaben rund zwei Drittel (65 Prozent) der 1.030 befragten Management- und Fachspezialisten aus 13 Ländern an, dass sie Software-Testen und entsprechende Werkzeuge entweder als entscheidende Investition in IT-Produkte sehen, dass Testen die Wirtschaftlichkeit der Software-Produktion erhöht oder einen echten Mehrwert schafft. Nur neun Prozent bezeichnen diese Art der Qualitätssicherung als „notwendiges Übel“.

Mehrheit kennt eigene Kosten für Software-Testen nicht

Diese hohe Wertschätzung hat jedoch bei vielen bislang zu keinem gesteuerten und transparenten Testvorgehen geführt: Mehr als ein Drittel der Befragten (35 Prozent) weiß nicht, wie groß der Anteil der Vollzeit-Tester an ihrem gesamten IT-Personal ist. Bei der Frage nach dem Anteil der Teilzeit-Tester konnten sogar 54 Prozent keine Antwort geben. Auch bei den mit dem Software-Testen verbundenen Kosten herrscht weitgehend Unklarheit: 65 Prozent der Befragten können diese nicht beziffern. Zum Teil erklärt sich diese fehlende Transparenz dadurch, dass 34 Prozent kein separates Budget für die Qualitätssicherung ausweisen. Die Analysten von PAC ziehen daraus den Schluss, dass Investitionen in systematisches Software-Testen weiterhin einen Unterschied machen und deshalb Wettbewerbsvorteile schaffen können. PAC-Analystin Kerstin Dirtheuer ist überzeugt: „Zunehmend industrialisierte Prozesse der IT-Produktion führen dazu, dass es immer mehr spezialisierte Mitarbeiter für die Qualitätssicherung gibt. Darüber hinaus erhöht Testen die Wirtschaftlichkeit der Software-Produktion. Denn die Kosten für nachträgliches Ausbessern von Software sind signifikant höher als die Ausgaben für solide und frühzeitige Testaktivitäten.“ Treiber für den Markt des Software-Testens sind unter anderem an den Kunden ausgelieferte IT-Systeme, die noch fehlerhaft sind. 51 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre schon in Betrieb genommene Software immer ( 4 Prozent), oft (10 Prozent) oder manchmal (39 Prozent) Qualitätsprobleme aufweist. Nur 20 Prozent der Umfrageteilnehmer haben bisher noch nie solche Negativerfahrungen gemacht.

30 Prozent mit Erfahrung im Test-Outsourcing

Große Übereinstimmung stellte PAC bei der Frage fest, ob das Testen unabhängig von der Entwicklung aufgestellt sein soll. 65 Prozent der Befragten sind dieser Meinung. Diese eigenständige Rolle ist derzeit überwiegend über hausinterne Teams gelöst, nämlich bei 66 Prozent der Unternehmen. 30 Prozent haben hingegen Erfahrungen mit externen Testdienstleistern, 13 Prozent auch über den Weg des Offshoring. Diese kostengünstige Alternative der Qualitätssicherung in Übersee steckt noch in ihren Anfängen, doch verzeichnet das Outsourcing-Geschäft beim Software-Testen hohe Wachstumsraten. 34 Prozent der Unternehmen wollen in Zukunft mehr in externe Testdienstleister investieren. Diese Absicht äußerten insbesondere die Befragten in Schweden und Dänemark (63 Prozent) sowie in Großbritannien, Irland und Südafrika (60 Prozent). In Deutschland, Österreich und der Schweiz waren 21 Prozent dieser Meinung. Ein großes Marktpotenzial öffnet sich auch den Anbietern von spezialisierten Testwerkzeugen, da bisher nur ein knappes Drittel der Unternehmen (32 Prozent) diese für den Check ihrer IT-Systeme nutzt. Zudem haben sich 39 Prozent bereits entschieden, in den kommenden Jahren zusätzlich in solche professionellen Speziallösungen zu investieren. Die Studie zu Markt und Praxis des Software-Testens ist bereits die zweite, die PAC zum Thema durchführte. Im Auftrag der SQS Software Quality Systems AG werteten die Analysten im Januar 2008 die Antworten von 1.030 Teilnehmern in zwölf europäischen Ländern und Südafrika aus.

 

SQS Software Quality Systems

SQS ist der weltweit größte Anbieter von Dienstleistungen zu Software-Qualitätsmanagement und -Testen mit dem Schwerpunkt in Europa. SQS beschäftigt mehr alr 1.000 Mitarbeiter in Niederlassungen auf der ganzen Welt – darunter in Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Irland, Ägypten und Südafrika. SQS unterhält zudem eine Minderheitsbeteiligung in Portugal und eine Kooperation mit einem Unternehmen in Spanien. Im Jahr 2007 erwirtschaftete SQS einen Umsatz von 121,1 Millionen Euro. SQS ist das erste deutsche Unternehmen, das ein Primärlisting am AIM (Alternative Investment Market) in London durchführte. Darüber hinaus ist SQS mit einem Zweitlisting am Open Market der Deutschen Börse in Frankfurt/Main vertreten.

Mit über 4.000 erfolgreich durchgeführten Projekten verfügt SQS über eine starke Kundenbasis, darunter die Hälfte der DAX-30-, 30 Prozent der STOXX-50- und 36 FTSE-100-Unternehmen. Dazu zählen unter anderem Dresdner Bank, Barclays, Deutsche Telekom, BP, Daimler, Airbus sowie weitere Unternehmen aus allen Branchen.

Pierre Audoin Consultants (PAC)

PAC ist die führende europäische Beratungs- und Marktanalysegesellschaft für die Software- und IT-Services-Industrie (SITSI®). PAC berät Technologie-Anbieter und -Anwender bei der Planung, Entwicklung und Implementierung erfolgreicher Marktstrategien in Europa und den USA. Dabei zählen Marktstudien sowie daran anknüpfende Beratungsleistungen zum Angebot.

Mit Hauptsitz in Paris unterstützt PAC seit über 30 Jahren weltweit über 300 Kunden. Deren Betreuung erfolgt über ein spezialisiertes, lokales Netzwerk mit Niederlassungen in München, New York, London und Bukarest sowie über Partner in Italien, Tunesien, Lateinamerika (Mexiko, Argentinien, Brasilien) und Asien (Australien, China, Indien, Japan, Pakistan und Singapur). In München ist das Unternehmen seit 1989 vertreten.

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SQS Software Quality
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Liliana Preuß
Head of Marketing & PR SQS Group

Stollwerckstraße 11
51149 Köln

Tel. (02203) 91 54 – 0
Fax (02203) 91 54 – 15

E-Mail:
Internet: www.sqs.de

Pierre Audoin Consultants (PAC)

Kerstin Dirtheuer
Consultant

Holzstraße 26
80469 München

Tel. (089) 23 23 68-37
Fax (089) 719 62 65

E-Mail:
Internet: www.pac-online.com